Zufallsfoto
Hahn0016_1035x685.jpg
Besucherstatistik
Heute8
Gestern19
Woche81
Monat330
Insgesamt13487

Powered by Kubik-Rubik.de

postheadericon Kalchauer trifft in letzter Sekunde

Unglaublich, unfassbar, unbeschreiblich − aber keinesfalls unverdient war der knappe Sieg des SV Wacker Burghausen im Topduell der Handball-Bezirksoberliga beim bisherigen Tabellenersten TV Eggenfelden. In allerletzter Sekunde traf Michael Kalchauer zum entscheidenden 32:31 für die Oberbayern und löste damit einen grenzenlosen Jubelsturm bei Spielern, Verantwortlichen und den zahlreich mitgereisten Fans aus. Dank des Erfolgs überflügelte Wacker den TVE in der Tabelle, für Platz 1 hat’s allerdings trotzdem nicht gereicht − denn lachender Dritter ist der SC Freising: Die Domstädter eroberten mit einem 28:23 gegen den TSV Schleißheim die Führungsposition, denn sie haben die bessere Tordifferenz. Die ungefähr 250 Zuschauer, darunter etwa 50 aus dem Burghauser Lager, sahen ein Derby auf hohem Niveau, in dem sich beide Seiten nur gelegentlich Konzentrationspausen gönnten. Von Beginn an leistete die SVW-Abwehrreihe phasenweise gute Arbeit, dennoch gelangen den Eggenfeldener Routiniers Matthias Halbinger und Stephan Stadler immer wieder einfache Tore. Dagegen setzten die Burghauser in ihren Angriffsaktionen größtenteils die Vorgaben von Trainer Oliver Nagel um. Die Kombinationen wurden lange ausgespielt und die klaren Chancen gesucht. So gelangen in der ersten Halbzeit 18 teilweise sehenswerte Treffer, während man hinten deren 16 kassierte. Zu Beginn des zweiten Abschnitts zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Wacker-Abwehr um Anton Gebert hatte immer wieder Probleme mit Halbinger und Stadler und auch Torhüter Thomas Filipek, für den Nagel dann Sebastian Englert in die Partie brachte, fand kein Rezept gegen die platzierten Würfe der Eggenfeldener. Mitte der zweiten Hälfte taten sich Spielmacher Stefan Maier und seine Nebenmänner gegen die heimische Defensive zunehmend schwerer. So war es immer wieder Einzelaktionen von Gennadio Gebert und Paraden von Englert zu verdanken, dass Burghausen nach zwischenzeitlicher 26:23-Führung (48.) nicht frühzeitig den Ausgleich hinnehmen musste und immer mit mindestens einem Tor in Führung lag. In der vorletzten Spielminute hatte Halbinger die Chance zum Gleichstand. Er kam bei freier Bahn zum Tor zum Wurf, doch der Ball prallte von Englerts Arm an die Latte und von dort zu Michael Kalchauer. Dieser hätte nun für das vorentscheidende 32:30 für Burghausen sorgen können, aber auch ihm gelang kein Treffer. Stattdessen egalisierten die Niederbayern im Gegenzug zum 31:31. Noch zehn Sekunden zu spielen, die Ereignisse überschlagen sich. Wacker will den Anwurf schnell ausführen, Eggenfeldens Regisseur Florian Göritz verhindert dies regelwidrig − und wird von den Schiedsrichtern mit Rot vom Feld geschickt. Die Uhr wird angehalten. Nochmal ein Anwurf, diesmal auf Rainer Biedersberger. Bei den Hausherren rechnen offenbar alle damit, dass der junge Burghauser den Durchbruch zum Tor suchen würde. Falsch gedacht: Biedersberger spielt auf Kalchauer − und der wuchtet das Spielgerät aus 13 m in Richtung Tor. Julian Kämpf im TVE-Kasten berührt den Ball, kann ihn aber nur an den Innenpfosten lenken, und von dort prallt er über die Linie. Gerade eben noch, bevor die Schlusssirene ertönt. Damit glückte den Burghausern, was zuvor noch keine Mannschaft in dieser Saison geschafft hatte, nämlich in Eggenfelden zu gewinnen. Nun ist vier Wochen lang Spielpause, bevor es im neuen Jahr gleich mit einem weiteren Derby-Highlight weitergeht: Am Samstag, 14. Januar, um 16 Uhr gastiert der TV Altötting in der Sportparkhalle. −

Tore für Wacker: Gennadio Gebert (8), Michael Kalchauer (7/davon 3 Siebenmeter), Nedzad Bekric (5), Stefan Maier, Anton Gebert (je 4), Rainer Biedersberger (3) und Werner Herbst (1).

 
Unsere Sponsoren

banklogo_hp_Par_0001_Image_direct

club-platinum

netter

weko-logo

bbt

aok_logo_rgb_final

rimboeck

lorbeer

sparkasse

ruckzuck_logo

geldanlagehaus

haas_logo

hahn_metzgerei

hiendlmayer

hager-holzhaus

goeldner